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Rechtssicherheit im tiergestützten Einsatz

  •  13. Februar 2027
     10:00 - 16:00

Welche rechtlichen Voraussetzungen gelten für den Einsatz von Hunden in der tiergestützten Arbeit?
Wer trägt die Verantwortung, wenn etwas passiert?
Welche Anforderungen bestehen an Mensch und Hund, und was müssen Einrichtungen und Anbieter beachten?

In diesem Seminar verbindet Miriam Probst ihre juristische Expertise als Rechtsanwältin mit ihrer praktischen Erfahrung als Hundetrainerin. Gemeinsam beleuchten wir die wichtigsten rechtlichen Fragen rund um den professionellen Einsatz von Hunden in pädagogischen, sozialen und therapeutischen Arbeitsfeldern – praxisnah, verständlich.

Inhalte des Seminars:

  • Tierschutzrecht: Tierschutzgesetz und Tierschutz-Hundeverordnung – welche Anforderungen gelten für den Einsatz und das Wohlbefinden des Hundes?
  • Verantwortung und Tierwohl: Welche Pflichten haben Hundeführer und Einsatzstellen? Wie lassen sich Überforderung, Stress und tierschutzrechtliche Risiken vermeiden?
  • Haftung und Versicherung: Wer haftet bei Beißvorfällen, Verletzungen oder Schäden? Was ist beim Versicherungsschutz zu beachten?
  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Welche Vorgaben gelten für tiergestützte Angebote in Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen, Kliniken und sozialen Einrichtungen?
  • Hygiene und Sicherheit: Welche Anforderungen können sich aus Hygieneplänen, Infektionsschutz, Hausordnungen und den Vorgaben der jeweiligen Einrichtung ergeben?
  • Qualifikation und Zuverlässigkeit: Welche Anforderungen gelten an die fachliche Eignung der Beteiligten? Welche Bedeutung haben Sachkunde, verantwortungsvolles Handeln und geeignete Einsatzbedingungen?
  • Datenschutz und Persönlichkeitsrechte: Was ist bei Dokumentation, Fotos, Videos und dem Umgang mit sensiblen Informationen zu beachten?
  • Verträge und Vereinbarungen: Was sollte zwischen Anbieter, Hundeführer und Einsatzstelle geregelt sein? Welche Verantwortlichkeiten und Grenzen sollten klar festgelegt werden?
  • Behördliche Vorgaben: Welche Befugnisse haben zuständige Behörden, welche Auflagen können sie erteilen und wie lassen sich diese rechtlich einordnen?

Im Mittelpunkt stehen die Fragen aus der Praxis: Was muss rechtlich beachtet werden, wer trägt welche Verantwortung und wie lassen sich Mensch, Hund und Einrichtung rechtlich bestmöglich absichern?

Das Seminar bietet Raum für eigene Fragen und konkrete Fallbeispiele. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Anforderungen zu gewinnen und die tiergestützte Arbeit verantwortungsvoll und rechtlich fundiert zu gestalten.

Für wen? Fachkräfte und Anbieter der tiergestützten Arbeit, Therapiebegleithundeteams, Pädagogen, Mitarbeitende sozialer und therapeutischer Einrichtungen sowie alle, die Hunde professionell in ihre Arbeit einbinden.

Referentin: Miriam Probst – Rechtsanwältin und Hundetrainerin

Kosten:

75 € aktiver Teilnehmer

Teilnehmer:

max. 10 Teilnehmer mit Hund

Wann:

Samstag, 13.02.2027, von 10:00–16:00 Uhr

Ort:

Röthenbach

Hinweis: Das Seminar dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Die konkreten Anforderungen können je nach Einsatzbereich, Bundesland und Einrichtung variieren.

Details Preis Anzahl
Teilnehmerplatz 75,00€ EUR